Heute vor 83 Jahren endete die mutige Flugblatt-Aktion der Weißen Rose fatal
Hier sind die entscheidenden Details zu diesem historischen Wendepunkt.
- Der Moment der Verhaftung: Am 18. Februar 1943 gegen 11 Uhr legten Hans und Sophie Scholl im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) etwa 1.700 Exemplare ihres sechsten Flugblatts aus. Als Sophie die letzten Blätter von der Balustrade in den Lichthof stieß, wurde sie vom Hörsaaldiener Jakob Schmid entdeckt.
- Der Verrat: Schmid hielt die Geschwister fest und übergab sie der Gestapo. Es folgten tagelange, zermürbende Verhöre im Wittelsbacher Palais.
- Das schnelle Urteil: Bereits vier Tage später, am 22. Februar 1943, verurteilte der Volksgerichtshof unter Roland Freisler Hans, Sophie und ihren Mitstreiter Christoph Probst zum Tode.
- Die Hinrichtung: Noch am selben Tag wurden sie im Gefängnis München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet. Hans Scholls letzte Worte waren: "Es lebe die Freiheit!".
Heute erinnert die DenkStätte Weiße Rose direkt am Lichthof der LMU an ihr Vermächtnis.
Weiße Rose Stiftung
(AG)



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